Kategorie: Nazi-Oma

Morgens um acht Uhr

Lieblingszitat der Oma

Nazi-Oma

Waltraud Schlösser kämmte das Trockenshampoo, dem sie seit vielen Jahren treu geblieben ist, aus ihrem stahlgrauen, für ihr Alter noch immer recht vollen Haar und betrachtete sich wohlwollend im Spiegel. Es gab bessere und schlechtere Tage. Ihre Hände fühlen sich gut an, ihre Hüfte schmerzte nur ein ganz kleines bisschen. Ein besserer Tag. Sie warf sich ihr liebstes Jacket über, das zartrosafarbene, nahm ihre schwere Handtasche und verließ das Haus. Die Tür fiel deutlich lauter ins Schloss, als sie beabsichtigt hatte.
Sie hatte später einen Termin beim Bankberater, wichtige Geschäfte, vorher würde sie noch einige Besorgungen machen.
Sie legte ihr freundliches Oma-Lächeln auf und spazierte los.

Das Ende ist nahe…

Beginnt mit einem Glückskeks

Das Ende der Welt

Am 16.05.17 stehe ich in Leverkusen auf der Bühne im Kulturausbesserungswerk, um den Leuten etwas über das nahende Ende Deutschlands ( genauer: Des Müllerschen Königreiches Deutschland ohne Bayern und Sachsen ) zu erzählen.
Was kann da noch schlimmer werden? Richtig, das Ende der Welt.
Das Ende Deutschlands wird durch ein pubertierendes Mädchen und ein rosafarbenes, unsichtbares, interdimensionales Einhorn eingeläutet – Die Welt endet wegen eines unschuldigen,  pupstrockenen Glückskekes.
Ungerecht? Sicher!
Lustig? Klar!

Worum es geht…

Der mit großen Ideen aber wenig Energie gesegnete Taxifahrer und Philosoph Walter Jentzsch wollte heute eigentlich zuhause bleiben.
Eigentlich.
Aber ein ganz und gar seltsamer Glückskeks hat ihn umgestimmt.
Nur eine kleine Änderung, die alles ändert…
Eine Geschichte von Bankberatern und Bankräubern, Götterboten und ukrainischen Mafiosi, Wahrheit und Irrtum.